Leindotteröl 250ml

Artikel-Nr.: 1103
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Leindotteröl: Die Kelten schätzten die Saaten wegen ihres Geschmacks und den Inhaltstoffen. Im römischen Militärlager bei Neuss/Rhein etwa ließen sich Leindottersamenfunde in großen Mengen nachweisen. Auf den ersten Blick ist Leindotteröl vor allem eins: goldgelb in der Farbe und leicht erbsig im Geschmack, doch dahinter versteckt sich ein wahrlich gesundes Öl. 18 Prozent Linolsäure, die Omega-6-Fettsäuren enthält und 38 Prozent Alpha-Linolensäure, die Omega-3-Fettsäuren enthält, reihen sich neben reichlich Vitamin E. Da der menschliche Körper die essentiellen Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, ist die zusätzliche Aufnahme über die Nahrung extrem wichtig. Menschen ohne spezielle Ernährungsweise können auf Fisch als Omega-3-Lieferant setzen, doch Vegetarier und Veganer müssen über ihre Ernährung Omega-3 zuführen, um ausreichend versorgt zu sein. Daher konsumieren sie nicht selten Pflanzenöle wie Leindotteröl. Omega 3 wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Es: • stärkt das Immunsystem • festigt den Blutkreislauf • baut die Zellmembran auf • lässt das Gehirn funktionieren • wirkt entzündungshemmend • und allgemein wohltuend. Zudem beinhaltet Leindotteröl auch bis zu 17 Prozent der recht unbekannten ungesättigten Ölsäure, die sich allerdings ähnlich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken können wie Linol- und Linolensäure. Mit Blick auf die Nährwerttabelle von Leindotteröl zeigt sich: Das Öl enthält weder Eiweiß noch Kohlenhydrate, dafür aber Fett sowie gesättigte, einfach gesättigte und mehrfach gesättigte Fettsäuren und – wie bereits erwähnt: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E5. Wer sich nun an andere Öle wie Leinöl, Raps- oder Olivenöl erinnert fühlt, der wird mit Blick auf die genaue Zusammensetzung eines Besseren belehrt, denn Leindotteröl hat einen eher ausgeglichenen Fettsäurehaushalt, wohingegen bei vielen anderen Ölen eine Fettsäure dominanter ist. Auffallend ist, dass beim Leindotteröl der Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren geringer ist als bei anderen pflanzlichen Speiseölen wie beispielsweise Raps- oder Olivenöl. Dafür enthält Leindotteröl relativ viel Eicosensäure, die zur Gruppe der Omega-9-Fettsäuren zählt, und noch verhältnismäßig unerforscht ist. Nachdem insbesondere das verwandte Leinöl nur sehr kurze Zeit haltbar ist, sorgen Tocopherole, Plastochromanol-8 und Sterine im Leindotteröl für eine längere Haltbarkeit, denn sie wirken antioxidativ. Die Omega-3-Fettsäuren im Leindotteröl sind effektiv, denn sie wirken sich im menschlichen Körper ähnlich positiv aus wie eine fischreiche Ernährung. Doch nicht nur das, denn beim Leindotteröl ist insbesondere die Kombination mit den Omega-6-Fetten gesundheitsfördernd. Seine Wirkung entfaltet das Leindotteröl im Essen, denn bei Kennern und Menschen, die auf eine bewusste Ernährung achten, hat sich Leindotteröl längst als Grundlage von: • Salatdressings , Pestos und Dips bewährt. Die wichtigen Fettsäuren mögen es im Übrigen nicht warm, das heißt, dass sie bewusst kaltgepresst sind und auch während der Zubereitung nicht erwärmt werden dürfen, sonst wird ein Großteil der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe zerstört. Leindotteröl wird heute meist für seinen Omega-3-Fettsäure-Gehalt hochgelobt. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für: • die Hormonproduktion • die Eiweißsynthese • den Zellstoffwechsel • die Vermeidung von Entzündungen • die Gesundheit von Haut und Haaren • die Versorgung des Bewegungsapparates mit Schmierstoffen • dem Aufbau der menschlichen Immunabwehr • dem Schutz vor Infektionskrankheiten.

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